Spezielle Schmerztherapie

Die "Spezielle Schmerztherapie" ist eine Zusatzbezeichnung für Ärzte, die nach einer festgelegten Weiterbildung mit anschließender Prüfung von der Ärztekammer erteilt wird. Diese Ausbildung dient zur speziellen Beratung und Behandlung von Schmerzpatienten.

Die Anerkennung als "Schmerztherapeutische Einrichtung" benötigt ein Arzt, wenn er vor allem chronische Schmerzpatienten, die gesetzlich krankenversichert sind, behandeln will. Die entsprechende Zulassung erfolgt durch die "Kassenärztliche Vereinigung" nach entprechender Ausbildung und Prüfung. Außerdem muß der Arzt die Zusatzbezeichnung "Spezielle Schmerztherapie" vorweisen können.

Insbesondere folgende Erkrankungen werden in einer "Schmerztherapeutischen Einrichtung" behandelt: Chronische muskuloskelettale Schmerzen, chronische Kopfschmerzen,Gesichtsschmerzen, Ischämieschmerzen, medikamenteninduzierte Schmerzen, neuropathische Schmerzen, sympathische Reflexdystrophien ( wie Morbus Sudeck ), somatoforme Schmerzstörungen, Tumorschmerzen.

Da ich die Zusatzbezeichnung "Spezielle Schmerztherapie" und die Zulassung für eine "Schmerztherapeutische Einrichtung" besitze, kann ich in meiner Praxis folgende Therapie-Methoden einsetzen:

Pharmakotherapie, "Therapeutische Lokalanästhesie", psychosomatische Grundversorgung, Stimulationstechniken ( TENS-Gerät ). Koordination u. Einleitung psycho- u. physiotherapeutischer Maßnahmen, manuelle Untersuchungs- u. Behandlungsverfahren, physikalische Therapie, Sympathikusblockaden, rückenmarksnahe Opioidapplikation, gezielte Injektionen im Bereich der Wirbelsäule, Nervenblockaden, übende Verfahren ( z.B. Autogenes Training, progressive Muskelentspannung n. Jacobson ), Ernährungsberatung, Entzugsbehandlung bei Medikamentenübergebrauch.